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Backen, Home, Rezepte, Weihnachtsgebäck

Weihnachtsgebäck ….. sind „Eisenbahner“ immer schwarz?

Heute hab ich meinen ersten „Eisenbahner“-Versuch gestartet… und er ging (teilweise) gleich ordentlich in die Hose. Ich stand diesem Weihnachtsgebäck wegen des Marzipans (Marzipan = Feind) immer sehr skeptisch gegenüber…. klar, negativ denken….. kann nur  schief gehen… !!!

Trotzdem wollte ich es einmal probieren… hab alles brav nach dem Rezept gemacht, nur bin ich nach dem Auftragen der Marzipanmasse nicht neben dem Backrohr stehen geblieben sondern hab den Rest ausgerollt…. plötzlich …..was für komischer Geruch zieht da durch meine Weihnachtliche Küche ?… ein Blick ins Rohr …… ohhhh nein die Marzipanschicht… schwarz… na gut… mach ich das 2. Blech und pass drauf auf… und siehe da… die 2. Backschicht war in 2-3-4 Minuten hellbraun …. und sie schmeeeeeckt *augenverdreh* genial… trotz Marzipan….

Wird definitiv in die jährliche Weihnachtsback-Kartei aufgenommen!!!

Eisenbahner

ZUTATEN

den Teig:

250 g Butter,

125 g Staubzucker (gesiebt),

Vanillezucker,

Schale von 1 unbehandelten Zitrone,

Salz,

370 g Mehl (Type 480)

Für die Makronenmasse:

250 g Marzipanrohmasse,

75 g Staubzucker,

Vanillezucker,

1 Ei,

1 Eidotter.

Außerdem:

rote Ribiselmarmelade

ZUBEREITUNG

Aus Butter, Staubzucker, Vanillezucker, Zitronenschale, Salz und Mehl rasch einen glatten Mürbteig kneten. Den Teig einige Stunden zugedeckt im Kühlschrank rasten lassen.

Den Teig zwischen 2 Backpapierbögen ca. 3-4 mm dick ausrollen und gleichmäßige Streifen herunter schneiden. Dafür sorgen, dass ein kleiner Abstand zwischen den Streifen ist, und diese bei etwa 165 °C in 10 bis 15 Minuten hell backen.

Für die Makronenmasse Marzipan, Staubzucker, Vanillezucker, Ei und Eidotter zu einer glatten Masse verkneten (nicht schaumig schlagen). In einen Dressierbeutel mit Sterntülle füllen und auf die angebackenen Mürbteigstreifen jeweils zwei Längsstreifen dressieren. Anschließend bei großer Oberhitze (190-200 °C) nochmals backen. Dabei die Farbe laufend kontrollieren – denn zwischen goldbraun und verbrannt ist nur ein schmaler Grat!

Passierte rote Ribiselmarmelade glatt rühren, aufkochen lassen und in die Hohlräume der Streifen füllen. Über Nacht auskühlen lassen und am nächsten Tag zuschneiden. In gut schließenden Dosen lagern.

Brot, Home, Rezepte

Nussbrot 

Gestern war mal wiede Brotnachschub gefragt. Nachdem ich Weizen weitestgehend einschränken möchte, hab ich vorwiegend Roggen, Dinkel und nur einen ganz geringen Anteil Weizen verwendet und das Brot ist das  Beste und Saftigste was ich je gemacht hab.

Sollte der Teig zu weich sein, fügt noch etwas Mehl hinzu, sollte er zu trocken sein, etwas Wasser. So genau kann man das nie sagen weil die Mehlsorten sehr unterschiedlich sind. Brot backen ist für mich immer auch Gefühlssache.


Roggen-Dinkel-Walnussbrot 

ZUTATEN 

400 gr Roggenmehl

300 gr Dinkelmehl

100 gr Weizenmehl

2 EL Trocken-Sauerteig

100 gr Sonnenblumenkerne

150 gr Walnusskerne

1 EL Brotgewürz

1 El Kümmel ganz

1 EL Leinsamen ganz

1 1/2 EL Salz

1/2 Würfel Germ

300 gr Wasser

300 gr Milch (bei mir Hafermilch)

ZUBEREITUNG

Flüssige Zutaten mit Germ 4 Min 37 Grad erwärmen. Restl. Zutaten dazu und 5 Min Teigknetstufe kneten.
In eine Gärschüssel umfüllen zugedeckt 30 Min gehen lasssen dann falten und in einem Gärkörbchen noch 40 Min gehen lassen.
Backrohr auf 250 Grad Heissluft vorheizen. Ein Reinderl mit heissem Wasser reinstellen. 
Teig auf ein Backblech stürzen einschneiden, sofort ins Rohr und nach 10 Min die Hitze auf 180 Grad reduzieren. Noch 40 Min weiterbacken. 

Das Brot herausnehmen und mit einem Tuch zugedeckt auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Was Süßes muss sein…. Topfentascherl Vegan 

Wir sind ja noch am Anfang unseres veganen Lebens und ich versuche täglich den Speiseplan nicht nur gesund sondern auch abwechslungsreich zu gestalten. Dazu gehört -speziell für meinen Mann- hin und wieder was von den altgewohnten Süßigkeiten!

Heute hab ich Topfentascherl „veganisiert“ und ich bin mit dem Ergebis sehr zufrieden. Mein Mann hat gleich 3 verspeist also dürften sie wirklich ganz gut gelungen sein 😊



Topfentascherl Vegan Heidi
ZUTATEN

500 gr Mehl glatt
8 dag Zucker

120 gr Kokosmilch

100 gr Sojamilch oder andere Pflanzenmilch

80 gr Pflanzenbutter

1/2 Würfel Germ (knapp)

1 Prise Salz

Fülle

500 gr Sojajoghurt 2 Tage in einem ganz feinen Sieb abtropfen lassen übrig bleibt ca 250 gr mischen mit

200 gr Yoya Topfen

2-3 EL frisch gepressten Zitronensaft

Zucker nach Geschmack hab ich keider nicht gewogen

1 Pkt Vanillepuddingpulver

2-3 EL Stärkemehl

ZUBEREITUNG

Kokosmilch und Sojamilch mit Germ, Butterersatz und Zucker 37 Grad Stufe 1/3-4 Min erwärmen Mehl ubd zum Schluss Salz dazu und 3 Min kneten. Ca 1 Std im Mixtopf oder zugedeckt in einer Germteig Schüssel gehen lassen.
Die Zutaten für die Fülle im TM St 2-3 kurz vermengen( nicht zu lang rühren sonst wirds flüssig)
Den Teig ausrollen in Quadrate schneiden mit je ca 1 El Fülle belegen Tascherl formen indem die Ecken überkreuz zusammengedrückt werden.
Nochmal ca 30 min zugedeckt gehen lassen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 160 Grad 15-20 min backen

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Was duftet so herrlich?

Wir bemühen uns zur Zeit den Brotkonsum etwas einzuschränken aber hin und wieder überkommt mich eine unbezwingbare Lust zum Brot backen. Besonders wenn ich bei einem Bäcker vorbeigegangen bin oder in einem Discounter war wo gebacken wird.  Allerdings würd ich dort nur im äußersten Notfall was kaufen weil Brot aus Fertigmischungen generell nicht so mein Ding ist seit ich im Fernsehen mal diese Fabrik in den Niederlanden gesehen hab, in der ausschließlich Chemikalien für unser so gesundes Brot hergestellt werden. Danke nein da bleib ich lieber bei selbst gemachtem Müsli wenn ich keine Zeit hab selber Brot zu backen.

Mein Nussbrot
★★★★

ZUTATEN

400 gr Weizenmehl
400 gr Roggenmehl

1/2 Würfel Germ

300 gr Milch ( bei mir Hafermilch)

300 gr Wasser

2 EL getr.Sauerteig

1 EL Backmalz (optional)

2 KL Salz

je 1 Handvoll Walnüsse, Kürbiskerne ind Sonnenblumenkerne

1 geh. EL Brotgewürz

1 EL Kümmel ganz

ZUBEREITUNG

Milch, Wasser und Germ 37 Grad 4 min st 2 erwärmen.
Die restlichen Zutaten ausser den Nüssen dazu und 3 Min Teigknetstufe (Kornähre) kneten. Nüsse dazu und noch eine Min kneten.
Teig in ein Gärkörbchen umfüllen und 1 Std zugedeckt gehen lassen ( das Volumen soll sich verdoppeln)

Das Rohr auf 250 Grad Heissluft vorheizen. Brot auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen, ordentlich nass machen, einschneiden und ins Rohr schieben. 

Unbedingt ein Gefäss mit ca 250 gr heissem Wasser auf den Boden des Backrohrs stellen.

Nach 10 min auf 180 Grad zurückdrehen und weitere 40 Min backen.

Auf einem Rost mit einem Tuch zugedeckt auskühlen lassen und am besten erst am nächsten Tag anschneiden -wenn ihr das schafft 😂

Viel Spass beim Nachbacken

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Zucchinischwemme abbauen ….. mit veganen Brownies

„Vegan Backen“ ist im Grund einfach. Eigentlich viel einfacher als „normales“ backen. Man hat wirklich so gut wie alle Zutaten immer zuhause, man kann den Löffel unbedenklich abschlecken oder den Enkelkindern zum Abschlecken geben und man braucht nicht darauf zu achten ob die Eier frisch und bio sind. Auch Schlagobers braucht nicht vorrätig sein lauter Dinge die mich früher oft vom Backen abgehalten haben.

Ein paar Sachen gilt es allerdings zu beachten darauf komm ich erst so nach und nach und durchs viele Blog lesen….. Man kann den Teig sehr leicht überrühren!! Klar steht in jedem veganen Kuchenrezept „die trockenen Zutaten vermischen…. die nassen nur KURZ unterrühren“ ….. ich hab alles in die Küchenmaschine geschmissen und ordentlich durchgemixt und hab mich dann darüber gewundert, dass vegane Kuchen solala schmecken….

Diesmal hab ich mich wirklich daran gehalten und siehe da, die Brownie sind wirklich TOTAL lecker, flaumig und fudgy.  Inspiriert dazu hat mich „the Baker Chick“

     

Zucchini-Brownies (vegan)

Zutaten:

600 g Zucchini
250 g Mehl
60 g Kakao (der ungesüßte zum Backen)
1 TL Natron
¼ TL Salz
240 g Zucker
60 ml Öl
2 TL Vanille-Extrakt
1 Schuss Rum

Zubereitung:

Zucchini im Thermomix Stufe 5 reiben bis sie ca. Reiskorn gross sind. Brownieblech fetten Ofen auf
175 grad Ober/unterhitze vorheizen

Mehl und Kakao in eine Rührschüssel geben.

Natron, Salz und Zucker dazu geben und mit einem Schneebesen vermischen.

Geraspelte Zucchini, Öl und Vanille-Extrakt und Rum dazu geben und mit dem Teigschaber  nur so lange verrühren, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Kleinere Klümpchen sind egal, die lösen sich nämlich beim Backen auf.

Im Ofen auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen. Beim Stäbchentest darf ruhig noch ein bisschen Teig am Stäbchen kleben, denn Brownies sollen ja fudgy sein.

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Wer braucht da schon Fleisch…….

36 ° im Schatten aber es hilft nichts. Der Mensch muss trotzdem essen und einmal am Tag brauch ich was Warmes sonst fühl ich mich nicht wohl. Heute gab Mittag nur Salat, dafür jetzt abends eine Gemüse-Paella. Sooooo herrlich dass sogar mein ehemals sehr fleischbegeistert Mann gemeint hat, da fehlt ihm wirklich Schnitzel und Hendl überhaupt nicht mehr. Musik in meinen Ohren 😉

    

 

Gemüse-Paella

Zutaten:

150 g rote Zwiebeln
1 rote Pfefferschote
1 gelbe Paprikaschote
1 Handvoll Fisolen aus dem Garten
1 Stück Zucchini
4 Tomaten frisch aus dem Garten
1 Paprika gelb auch Eigenbau
Salz
4 El Olivenöl
1 Pk. gemahlener Safran, (0,1 g)
1 grosse Tasse Langkorn-Reis
Gemüsefond
Pfeffer
0.5 Tl Kreuzkümmelsaat
1 Tl Koriandersaat
1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln in ca. 2 cm breite Spalten schneiden. Pfefferschote in dünne Ringe schneiden.  Paprika putzen, längs vierteln, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Fisolen in Stücke schneiden  Tomaten längs halbieren. Zucchini in Stücke schneiden

Öl in einer großen Pfanne erhitzen und darin Knoblauch, Zwiebeln und Pfefferschote bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten dünsten. Gewürzmischung, Safran, Reis und das Gemüse zugeben und kurz mitrösten.

Mit soviel Suppe auffüllen dass sie fingerhoch über dem Reis steht.  Zudecken und 20 Min. dünsten.

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Der Geruch stimmt ….. Eierspeis „vegan“

        

 

Ich liebe ja Eier in allen Variationen….. aber damit ist natürlich beim vegan essen Schluss….. Eine wunderbare Alternative hat sich mit der Entdeckung des Kala Namak und der Erscheinung des neuen Veganen Kochbuches vom Thermomix aufgetan. Die „Vegane Eierspeis“ schmeckt köstlich und wird sicher oft auf unsrem Frühstückstisch stehen.

VEGANE EIERSPEISE

Zutaten:

80 g Zwiebeln, halbiert

50 g vegane Margarine (30 gr Öl genommen)
300 g Tofu, natur, in Stücken (Räuchertofu verwendet)

1/4-1/2 TL Salz, nach Geschmack (weglassen viel zu salzig)

1 TL Kala namak (schwarzes Salz)
1 TL Kurkuma, gemahlen

¼  TL Pfeffer, frisch gemahlen, etwas mehr zum Bestreuen

60 g vegane Sahne (bei mir Kokosmilch)

1/2 Bund frischer Schnittlauch, in Röllchen

Zubereitung:

l. Zwiebeln und Margarine in den Mixtopf geben, 5 Sek./StufeS zerldeinern und mit dem Spatel nach unten schieben.

2. Dann 2 Min./120 C/Stufe l dünsten.

3. Tofa, Salz, Kala namak, Kurkuma und Pfeffer zugeben und

3 Sek./Stufe 4 mixen.

4. Sahne zugeben und 3 Min./100°C/LL/Stufe l erhitzen. Vegane

Eierspeise auf Tellern anrichten und mit Schnittlauchröllchen und

Pfeffer bestreut servieren.

TIPP

• Kala namak, auch als schwarzes Salz oder Schwefelsalz bezeichnet, liefert in der veganen Küche den Eigeschmack. Erhältlich ist es in gut sortierten Supermärkte und Reformhäusern.

Quelle: Meine vegane Küche  Siegfried Kröpfl

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Roh-Vegane Heidelbeertorte…. oder einfach Müsli-Riegel?

Bei einer lieben Nachbarin meiner Tochter hab ich in FB eine tolle Vegane Heidelbeertorte gesehen. Sie hatte keine genauen Mengenangaben also hab ich die Torte einfach nach Gefühl gemacht und hätte am liebsten die Fülle gleich aus dem Topf heraus aufgegessen so gut war sie. Mein Sohn und mein Mann haben festgestellt die Torte schmeckt wie „Müsliriegel“

 

Vegane Torte ohne Backen

Zutaten:

Portionen: 8
Für den Boden:
200 g Mandeln
200 g Datteln , 1 Prise Salz

Für die Cashew-Masse:
400 g Cashew
2 EL Flohsamenschalen
2 Stk. Zitronen (nur Saft)
1/2 TL Vanillezucker
100 ml Kokosöl (ich hab die Hälfte Kokoscreme genommen)
100 ml Agavensirup oder mehr
250 g Heidelbeeren (frisch, wenn eingefroren zuerst auftauen)

Zubereitung:

Für die Vegane Torte ohne Backen die Cashew-Nüsse über Nacht einweichen lassen.

Für den Boden die Mandeln im  TM  mixen bis sie glatt aber noch immer etwas knusprig sind. (ungefähr St.7/5-6 Sek… ) Dann umfüllen. Die Datteln hinein und auf Stufe 8 mixen bis sie fein sind (waren auch ca. 10 Sek.)
Die Mandeln zurück in den Mixtopf zu den Datteln geben und Linkslauf ca. 10-12 Sek. untermischen.
Etwas Masse in die Hand nehmen – wenn die Masse zusammen hält, ist sie perfekt.

Die Masse in eine Torten-Form geben (Backpapier unterlegen) und mit den Händen auf den Boden gleichmäßig andrücken.

Die eingeweichten Cashew-Nüsse abseihen und im Thermomix sehr fein mahlen. Dann Kokosöl,  Kokoscreme, Vanille  und Agavensirup dazugeben und alles glatt mixen.

2/3 der Cashew-Masse auf den Boden gleichmäßig verteilen. Ca. 1-1  Std. im Kühlschrank ziehen lassen. Zur übrig gebliebenen Masse die Heidelbeeren dazugeben und noch einmal alles gut mixen. Die Heidelbeer-Masse auf die vorige Masse verteilen. Die Torte in den Kühlschrank stellen.

Dann mit einem warmen Messer aufschneiden und ohne Backen servieren.

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Speckknödel „vegan“

Langsam gewöhnen wir uns wirklich gut ans vegan Essen und haben auch kein Verlangen nach „fleischigem“ Im Gegenteil wir fühlen uns nach fleischlosem Essen viel wohler und energiegeladener als nach Schnitzel und Co. Meine Angst immer nur gebratenes Gemüse essen zu müssen hat sich auch in Luft aufgelöst seit ich jeden Tag was Neues aus dem Internet, dem Cook-Key vom Thermomix oder nach eigenen Ideen ausprobiere.

Heute wollte ich die „Grammelknödel“ aus dem neuen veganen Kochbuch ausprobieren aber die Fülle nur mit geröstetem Zwiebel und Petersilie war mir etwas zu wenig. So wurden aus den Grammelknödeln „vegan Speckknödel“ bei denen ich die Fülle (Tofu und Zwiebel)  mit geräuchertem Paprika und Liquid Smok zu „Speck“ um-gewürzt hab.

                       

 

VEGANE „SPECK–KNÖDEL“

Zutaten:

800 g Wasser
500 g Erdäpfel, mehlig, geschält
und in Stücken (3 cm)
6 EL Öl. etwas mehr zum Einfetten
1 Bund frische Petersilie, Blättchen
abgezupft

Teig:
Kartoffel gekocht
80 g Weizengrieß
90 g Maizena

2 TL Paprika geräuchert

1-2 TL Liquid Smoke
1/2 TL Kurkuma, gemahlen
1 Prise Muskat, gemahlen
Weizenmehl, für die Arbeitsfläche

Fülle:
200 g Zwiebeln, halbiert
4 Knoblauchzehen
1 TL Salz
150 gr. Räuchertofu
2 Msp. Pfeffer, frisch gemahlen
2 TL Kümmel, gemahlen
30 g vegane Margarine

Zubereitung:

l.
500 g Wasser in den Mixtopf geben. Gareinsatz einhängen. Erdäpfel
einwiegen und 25 Min./Varoma/Stufe l garen.

Währenddessen Varoma-Behälter und -Einlegeboden einfetten. Gareinsatz mithilfe des Spatels herausnehmen, zur Seite stellen und Erdäpfel ausdampfen lassen.

Mixtopf kalt ausspülen und trocknen.

2.
Petersilie in den Mixtopf geben, 5 Sek./Stufe 8 zerkleinern und in eine Schüssel umfüllen.
Tofu im Mixtopf 3 Sek./St. 5 zerkleinern. Umfüllen

3.
200 g Zwiebeln, Knoblauch und 4 EL Öl, l TL Salz, l Msp. Pfeffer und l TL Kümmel in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern.

4.
Eine Bratpfanne auf dem Herd erhitzen und die Zwiebel-Mischung
kräftig anrösten, bis sie eine schöne dunkle Färbung bekommt. Herausnehmen und nochmal etwas Öl in die Pfanne. Erhitzen und darin den Tofu schön langsam braun anbraten. Zu den Zwiebeln geben.
Zerkleinerte Petersilie zu der Zwiebel-Mischung geben und auskühlen
lassen. Mixtopf spülen.

5.
Ausgedampfte Erdäpfel und Margarine in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 6 zerkleinern.

6.
Weizengrieß, Kartoffelstärke, l TL Salz, Kurkuma und Muskat zugeben und 30 Sek./Teigknetstufe kneten. Erdäpfelteig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz kneten und zu einer Rolle formen.  Falls nötig noch ca. 100 gr. griffiges Mehl unterkneten.

Die Teigrolle in 8 gleich große Stücke teilen. Teig auf der Arbeitsfläche flach drücken.
Aus der Fülle 8 Kugeln formen, den Teig mit der Fülle belegen und Knödel rollen. Die Knödel im vorbereiteten Varoma-Behälter und Einlegeboden verteilen.

VARIANTE:

2 Stücke vom Kartoffelteig  gefüllt zu einem Tascherl zusammenklappen und flach drücken. Diese beiden Stücke in etwas Öl braun braten.

Das Ganze mit Gurken- oder beliebigem anderen Salat servieren. Gut passt auch Sauerkraut

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Wenn das Meer so weit weg ist …..

dann muss man sich das südliche Flair eben auf den Teller holen……

Carbonara gehörte immer zu meinen Lieblingsessen…. also wurden sie heute „veganisiert“. Es macht mir immer mehr Spass Dinge, die ich immer schon gern gegessen hab, auf vegan umzubasteln…. und es ist in Wahrheit viel einfacher als man meint. Man muss sich nur auf ein paar neue Lebensmittel einlassen dann funktioniert das wirklich total gut….

Die Spaghetti heut, haben so gut geschmeckt dass man fast nicht gemerkt hat, dass da kein echter Speck drin war. Dank Liquid Smoke lässt sich diese Illusion ganz leicht erzeugen und den Eiergeschmack erhält man  ziemlich echt durch das Kala Namak.  Sogar die Kleinsten waren sehr angetan davon von meiner Doris will ich gar nicht reden…. Der verzückte Gesichtsausdruck beim Verkosten der Spaghetti hat Bände gesprochen 😉

           

SPAGHETTI á la CARBONARA „vegan“

Zutaten:

400 g Spaghetti
Olivenöl
1 – 2 Knoblauchzehen fein gehackt
200 g Räuchertofu
500 ml Sojamilch ungesüßt
40 g Kichererbsenmehl

2 TL Liquid Smoke

2 TL Maizena
15 g Hefeflocken
2 TL Kala Namak Steinsalz
1/2 TL Salz
Chiliflocken nach Geschmack

Zubereitung:

Die Spaghetti in kochendem, gut  gesalzenen Wasser al dente  kochen.
Währenddessen das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen  den fein gehackten Knoblauch und den Räuchertofu langsam darin  sehr knusprig anbraten, bis der Tofu zu bräunen beginnt. (Vorher den Tofu auf Stufe 5/3 Sek.im Thermomix hacken)
Sojamilch, das Kichererbsenmehl,  das Maizena, die Hefeflocken, das Kala Namak Salz und das normale Salz mit den Chiliflocken 5 Sek./Stufe 7  mixen. Dann 100 °/St.2 ca. 8-10 Min. kochen.
Die Flüssigkeit in die heiße Pfanne zu dem Knoblauch und Tofu gießen und unter Rühren einmal aufkochen und etwas andicken lassen. Dann von der Hitze nehmen, bis die Spaghetti fertig sind.
Sobald die Spaghetti fertig sind, abgießend ohne abschrecken in die Pfanne geben und alles gut vermischen, sodass sich die Sauce um die Nudeln legt. Eventuell noch einmal etwas erhitzen.
Das Ganze mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und nach  Geschmack noch frische Petersilie darüber.